Viele Käufer glauben, dass Immobilien vom Makler teurer sind als von Privatverkäufern. Eine Auswertung von immowelt zeigt nun das Gegenteil: Private Inserate liegen oft deutlich über den marktüblichen Preisen, selbst wenn eine Provision anfällt. Bei Eigentumswohnungen verlangen private Anbieter im Schnitt 9,1 Prozent mehr, bei Häusern 7,3 Prozent. Damit können Aufschläge von mehreren Zehntausend Euro entstehen. Makler inserieren zu realistischeren Preisen, da sie Marktkenntnis, Erfahrung und emotionale Distanz mitbringen. Das führt meist zu schnelleren Verkäufen und weniger Verhandlungen. Private Verkäufer überschätzen dagegen häufig den Wert ihrer Immobilien – oft aus emotionalen Gründen oder fehlendem Wissen über notwendige Sanierungen. Die Analyse zeigt: Trotz zusätzlicher Kosten für die Provision ist der Kauf über einen Makler tendenziell günstiger.
Quelle: Immowelt
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