Euro Scheine auf Berg

Bargeld beim Immobilienkauf kann Eigentumsumschreibung blockieren

Seit 2023 gelten für die Bezahlung von Immobilien strenge Vorgaben. Wer Bargeld oder andere unzulässige Zahlungsmittel nutzt, kann den Eigentumsübergang verzögern und weitere rechtliche Folgen auslösen.
Nach § 16a Geldwäschegesetz dürfen inländische Immobilien nicht mit Bargeld, Kryptowerten, Gold, Platin oder Edelsteinen bezahlt werden. Käufer und Verkäufer müssen dem Notar einen schlüssigen Nachweis über den zulässigen Zahlungsweg vorlegen. Fehlt dieser, kann der Antrag auf Eigentumsumschreibung zunächst ausbleiben. Wichtig ist dabei eine verbreitete Fehlannahme: Die Barzahlung selbst ist nicht mit einem Bußgeld von bis zu 150.000 Euro belegt. Dieser Bußgeldrahmen betrifft bestimmte Pflichtverstöße nach dem Geldwäschegesetz, etwa eine unterlassene Verdachtsmeldung durch den Notar. Zusätzlich können bei auffälligen Zahlungswegen Geldwäsche- oder Steuerermittlungen folgen.

Quelle: www.anwalt.de / www.immowelt-impuls.de

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