Die Bundesregierung hat die Weiterbildungspflicht für Immobilienverwalter und Makler abgeschafft. In der Branche stößt das Vorhaben auf deutliche Kritik, da viele Fachleute negative Folgen für Qualität, Fachwissen und Verbraucherschutz befürchten. Das Bundeskabinett beschloss am 5. November 2025 das sogenannte Bürokratierückbaugesetz, das auf Eigenverantwortung statt staatlicher Vorgaben setzt. Der Verband der Immobilienverwalter Deutschland warnt vor einem Rückschritt in der Professionalisierung und sieht das Vertrauen von Eigentümern und Mietern in die Branche gefährdet. Regelmäßige Fortbildungen gelten bislang als wichtiger Beitrag, um rechtliche und technische Entwicklungen im Blick zu behalten. Fachverbände kündigten an, sich weiterhin politisch und fachlich gegen die geplante Streichung einzusetzen, um ein Mindestmaß an Qualitätssicherung zu erhalten.
Brexit beschert Frankfurt tausende neue Jobs
Vor zehn Jahren stimmten die Briten für den Brexit. Der Finanzplatz Frankfurt hat davon offenbar stark profitiert: Mehr als 60 Banken siedelten sich neu an oder bauten ihre Standorte aus, tausende zusätzliche Jobs entstanden.
Was Käufer 2025 für Immobilien in Frankfurt bezahlten
Die Schere zwischen Arm und Reich klafft auch im Frankfurter Immobilienmarkt immer weiter auseinander. Während im Jahr 2025 immer mehr Wohnungen zum Millionenpreis gehandelt wurden, brach die Zahl der Neubauten ein. Das geht aus einer Analyse des Maklers Von Poll Immobilien hervor, die auf Daten der Gutachterausschüsse zu getätigten Transaktionen basiert.
Kabinett beschließt neue Mietrechtsregeln
Den Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) zur Neuregelung von möbliertem Wohnen und Indexmieten hat diesen Mittwoch das Bundeskabinett beschlossen. Leichte Änderungen am ursprünglichen Entwurf wurden vorgenommen.
Immobilienpreise ziehen wieder an und nähern sich Rekordniveau
Die Immobilienpreise in Deutschland nähern sich nach Daten von finanzierenden Banken wieder Rekordniveaus aus Boomzeiten. Im Schlussquartal 2025 verteuerten sich Wohnungen und Häuser um 4,2 Prozent zum Vorjahresquartal, wie aus dem Index des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) hervorgeht. Er beruht auf realen Abschlüssen von mehr als 700 Banken.