Die Bundesregierung hat die Weiterbildungspflicht für Immobilienverwalter und Makler abgeschafft. In der Branche stößt das Vorhaben auf deutliche Kritik, da viele Fachleute negative Folgen für Qualität, Fachwissen und Verbraucherschutz befürchten. Das Bundeskabinett beschloss am 5. November 2025 das sogenannte Bürokratierückbaugesetz, das auf Eigenverantwortung statt staatlicher Vorgaben setzt. Der Verband der Immobilienverwalter Deutschland warnt vor einem Rückschritt in der Professionalisierung und sieht das Vertrauen von Eigentümern und Mietern in die Branche gefährdet. Regelmäßige Fortbildungen gelten bislang als wichtiger Beitrag, um rechtliche und technische Entwicklungen im Blick zu behalten. Fachverbände kündigten an, sich weiterhin politisch und fachlich gegen die geplante Streichung einzusetzen, um ein Mindestmaß an Qualitätssicherung zu erhalten.
Vergesellschaftung von Wohnungen wird zum Verfassungsfall
Die Berliner Linke greift für ihre Pläne auf einen Grundgesetzartikel zurück, der noch nie angewandt wurde. Entscheidend sind Zuständigkeit, Verhältnismäßigkeit und die Milliardenfrage der Entschädigung.
Grundlage ist Artikel 15 des Grundgesetzes, der die Überführung von Grund und Boden in Gemeineigentum ermöglicht.
Bargeld beim Immobilienkauf kann Eigentumsumschreibung blockieren
Seit 2023 gelten für die Bezahlung von Immobilien strenge Vorgaben. Wer Bargeld oder andere unzulässige Zahlungsmittel nutzt, kann den Eigentumsübergang verzögern und weitere rechtliche Folgen auslösen.
Ruhiger Markt, gezielte Investments: Der Immobilienmarktbericht für das erste Halbjahr 2026
Der Gutachterausschuss für Immobilienwerte für den Bereich der Stadt Frankfurt am Main hat die Kaufpreise des ersten Halbjahres 2026 analysiert.
Brexit beschert Frankfurt tausende neue Jobs
Vor zehn Jahren stimmten die Briten für den Brexit. Der Finanzplatz Frankfurt hat davon offenbar stark profitiert: Mehr als 60 Banken siedelten sich neu an oder bauten ihre Standorte aus, tausende zusätzliche Jobs entstanden.